Landschaften in Grafittechnik


veranstaltung
21 April 2021 10:00 – 23 April 2021 17:00
Dozenten:
Piotr Sonnewend
Veranstaltungsgebühr:
240,00 €
Veranstaltungsort:
Sonnenbühl
Die menschliche Sehweise beruht auf einem ganz einfachen Prinzip. Naheliegende Formen und Objekte sieht der Betrachter am deutlichsten, in der Ferne liegende erscheinen verschwommen, grob und ohne Details. Das ist in der freien Landschaft bei der Sicht auf Hügel- und Bergketten am besten zu beobachten. Je größer die Entfernung zum Gesehenen, desto undeutlicher und heller erscheint es. Dieses Phänomen wird als Luftperspektive bezeichnet.
Die Erkenntnis aus diesen Beobachtungen lässt sich für das Zeichnen in eine einfache Regel übertragen: viel Kontrast im Vordergrund des Bildes, nach hinten immer unschärfer werdend. Wird dabei stufenlos gearbeitet, ergibt sich eine intensive räumliche Wirkung. Dieses Prinzip gilt für die Umsetzung sämtlicher realistischer Motive, in denen Entfernung eine Rolle spielt.
- Bleistifte in verschiedenen Stärken (von 8B – weich bis 6H – hart)
- dickere Grafitstifte, verschiedene Härtegrade
- Grafitblöcke
- mehrere Radiergummis, Knetradiergummis
- Zeichenblock oder lose Blätter DIN A1 – DIN A2 oder größer, weiß, mindestens 160 g/m², besser 200 g/m² oder mehr
- einige, ruhig ältere, einfache flache Borsten Pinsel (weich, hart, breit, schmal)
- Grafitpulver (kleiner Kunststoffbehälter)
- 1 L Terpentinersatz 2218, geruchlos
- 2 Porzellanteller um Grafit mit Lösungsmittel zu mischen
- Klammern (Papierbefestigung) oder Kreppklebeband
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